Der Name

8 SEAS. Der Name ist eingängig – und offenbar ziemlich auffällig: Eigentlich jeder spricht mich darauf an: Hat er eine Bedeutung? (Selbstverständlich!) Oder: Wir kennen die Sieben Weltmeere – aber acht? Klar, aber acht!

Die „Sieben Weltmeere“ sind weltweit ein Begriff. Die Griechen und Römer in der Antike sprachen von den „Sieben Meeren“ und meinten das Ionische Meer, das Ligurische Meer, das Thyrrenische, das Adriatische, das Ägäische, das Schwarze und das Mittelmeer, also eher die Südküste von dem, was wir heute Mittelmeer nennen.

Weiter östlich sprachen auch Perser oder Chinesen von den sieben Meeren, die zählten dann etwa das Rote Meer, das Kaspische Meer und der Persische Golf dazu.

Seit europäische Seefahrer entdeckten, das die Welt doch größer ist als vermutet, seit Erfinder Schifffahrt und weltweiten Handel möglich machten, zählt man meist den Atlantik, den Pazifik, den indischen Ozean, die Polarmeere, die Karibik, das Mittelmeer und das Australasiatische Meer dazu.

Und das achte Weltmeer? Das ist „man-made“. Und genauso wichtig für unser Überleben und Wohlergehen, für Entwicklung und Gedeihen der Menschheit: Es ist das Wasser, das in den Trinkwasserleitungen rund um den Globus fließt. Fließen soll.

Die Menschheit nutzt die acht Weltmeere. Und muss sich davor schützen: Von den sieben Ozeanen droht zuviel Wasser – Stichwort Klimaerwärmung. Beim achten geht es um den Schutz vor zuwenig Wasser, also vor Wasserverlusten und Wasserknappheit. Gleichzeitig müssen wir die sieben Weltmeere schützen – und das achte pflegen:

Das ist die Aufgabe von 8 SEAS, Ingenieurbüro für Wasser und Energie. Wir ermöglichen Meerwasserentsalzung. Oder Trinkwassergewinnung aus der Luft, was besonders gut an der Küste funktioniert. Vor allem untersuchen wir Trinkwasserleitungen, kümmern uns um Risikoeinstufung, Rohrnetzanalyse, Zustandsbewertung und übernehmen das Monitoring.

8 SEAS ist also an oder auf acht Weltmeeren unterwegs.

Und jetzt feixt meine MItarbeiterin: “In den letzten Jahren hast Du jedes der sieben Weltmeere zwanzigmal von oben gesehen – und im achten warst Du drin!”